Guten Tag liebe Leser und Leserinnen vom CONeals Blog. Ich bin das Windowsbunny und ich habe mit dem 500sten Kommentar einen Gastartikel gewonnen. Da ich mich schon lange für das Thema Geocaching interessiert hatte und via CONeals Blog wieder auf das Thema gekommen bin und schlußendlich dann via CONeal bei derhenry gelandet bin, ist es nun so, dass ich seit guten 1,5 Wochen aktiv dabei bin, bei der Schnitzeljagd für Erwachsene, und als Sunnysunshadow bie Geocaching.com schon über 20 Caches “gehoben” habe, wie man so sagt.

Es gibt viele verschiedene Cachearten, von im Boden verbuddeltten Earthcaches, über rätselumgebenen Mysterie-Caches, bis hin zur Schnitzelsjagd bei Multicaches und normalen Seek&Find Standard-Caches. Im Grunde dreht sich alles um GPS-Standortkoordinaten, ab und zu auch mal um einen Peilung mit Richtungsangabe, also “Osten und 120 Meter, dort ist der nächste Hinweis oder das Ziel”.

Da ich sowieso gerne wandere und Rad fahre, und Rätsel und Suchaufgaben eine Leidenschaft sind, macht das Geocaching das Ganze noch spaßiger. Einen Arbeitskollegen (vielleicht auch einen zweiten) und ein zwei Freunde habe ich auch schon angestiftet, zu zweit oder zu mehreren macht es noch mehr Spaß – wer findet den “Schatz” als Erstes!?”.

Mein treuer Begleiter, der das alles überhaupt möglich macht ist, und da muss ich Apple in höchsten Tönen loben, das iPhone. Mit einer Geocaching App werden Caches in der unmittelbaren Nähe wahlweise als Liste oder auf der Karte angezeigt. Da das absolute geniale iPhone im Gegensatz zu anderen GPS-Geräten immer online ist, werden JustInTime Beschreibungen, Hinweise, Fotos und Logeinträge verfügbar gemacht. Navigieren kann man zu den Caches entweder via Karte oder mit Richtungskompass inkl. Meterangabe. Beides funktioniert mit dem kleinen Applewunderprodukt verblüffend perfekt. Eine zweite App habe ich kostenlos, wie es so viele kostenlose gute Apps gibt, bekommen, mit diese kann ich leicht Standorte errechnen oder das oben genannte Peilen vollführen. Das iPhone wäre nicht so super, wenn ich mir ganz einfach Notizen schreiben könnte welche Gegenstände ich aus welchem Cache nehmen, und welche ich wieder reinpacke, ich könnte zwar auch unterwegs dank Onlinezugang sofort die Logeinträge schreiben, doch dann würd ich ja gar nichts mehr von der schönen Landschaft mitbekommen, die man dank des Allrounders von Apple gleich auch mal in Bild und Ton festhalten kann. Praktisch ist dann, dass man seinen Notizettel mit 3 Klicks sofort an seine eigenen Mailadresse senden kann um zu Hause am Mac PC gemütlich die Logeinträge in die Onlinedatenbank schreiben kann.

Meine ersten beiden Caches habe ich nicht gefunden, den dritten, für den ich einen Berg hochkletter musste und mir die Hände an einem Dornenbusch aufgerissen habe, den habe ich schnell gefunden, doch hatte ich natürlich meinen Stift vergessen, ganz großes Kino.

Der erste Multicache sorgte auf einer Strecke von 3 Kilometern für 2 Stunden spannendes Suchspiel, da war auch mal ein Cache im Gestänge einer Bank versteckt, die man kippen musste, damit er zu Tage kommt.

Schön war auch den aufheiternde Standardcache, der an einer Stelle war an dem eine Auffällige Abgrenzvorrichtung um einen Wasserspender für die Feuerwehr gebaut war. In dem Gestänge wurden wir auch fündig, doch da stand, nur “zu offensichtlich, Suche im Umkreis von 6 Metern”. Dann fanden wir tatsächlich ein Eisenrohr das fest im Boden verankert war mit einem Deckel als Schutz gegen Regen und innenliegender Dose – der Cache, doch man kam nicht an die Dose ran, da sie zu tief im Rohr steckte. Also in die Beschreibung geguckt, und dort stand: “Drücken, Sichern, Entsichern, Fangen”. Und so war es dann auch, durch das Drücken auf die Dose wurde eine darunterliegende Feder gespannt. An der Seite des Rohrs waren Löcher und am Deckel war eine Kette mit einem Sicherungsstift. Dose runter, Stift ins Loch, damit die Dose untern bleibt, Finger raus, Stift entsichern, also wieder rausziehen, und schon sprang durch die Federkraft der Cache in die Luft und man musste ihn fangen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir es 5-6 mal gemacht haben.

Nun habe ich so viel Gutes über Apple gesagt, das kann ja nicht sein als Windowsbunny. Also der Akku reicht gerade mal für 2-3 Stunden Geocaching, wenn man das ganze sparsam nutzt, gut das der Kollege auch ein GPS-Gerät hat, das wohl deutlich länger hält, ich habe mir jetzt extra ein Unterwegs-Aufladeakkupack gekauft. Blödes iPhone! ;)